2 st, Blockseminar
Vorbereitungstermin: Fr 09.04.2010, 15:00-19:00
VMP 5, 3017
Kompakt: Fr 25.06.2010, 14:00-19:00/ Sa 26. und So 27.06.2010, 10:00-16:00
VMP 5, 3034
Fionna Klasen/ Research Center der Stiftung Children for Tomorrow am
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Millionen von Kindern und Jugendlichen sind weltweit in Kriegs- und Krisengebieten
traumatischen Erlebnissen ausgesetzt. Zunehmend wird die Bedeutung von psychologischer
Expertise für Peacebuilding-Prozesse erkannt. In dem Seminar werden
psychologische Konstrukte (Trauma, (komplexe) Posttraumatische Belastungsstörung,
Resilienz) und Interventionstechniken (Psychological First Aid, Traumatherapie)
dargestellt und diskutiert, die in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
in Konfliktregionen von zentraler Bedeutung sind. Die Inhalte werden
durch Filme, Übungen und Praxisberichte aus der Arbeit mit Flüchtlingskindern in
Hamburg und Kindersoldaten in Uganda vertieft.
2 st., Blockseminar
Termine: Fr 02.07.2010, 13:00-19:00/ Sa 03.07.2010, 10:00-18:00 und Fr 09.07.2010
13:00-19:00/ Sa 10.07.2010, 10:00-18:00
VMP 8, R08
Ephraim Meir/ Bar-Ilan-Universität in Israel
In diesem Seminar befassen wir uns mit der Relevanz von drei großen jüdischen
Denkern zum interkulturellen Dialog: Martin Buber, Franz Rosenzweig und Emmanuel Levinas. Teile aus Bubers Ich und Du führen in dialogisches Denken ein.
Ebenso bietet Rosenzweigs Stern der Erlösung eine Möglichkeit, dialogisches Denken einzuüben. Wir werden von dem Briefwechsel Rosenzweigs mit Gritli Rosenstock-Huessy lernen, was ein interreligiöser Dialog konkret meint. Schließlich werden
wir durch die Lektüre von Levinas mit der Notwendigkeit von Differenz in Beziehungen und mit einer radikalen Interpretation des Judentums für Europäische Identität vertraut werden.
2st., Blockseminar
Vorbereitungstermin Fr. 23.04.2010, 14:00-19:00
VMP 5, 0079
Kompakt: Fr. 04.06 2010, 14:00-19:00/ Sa 05. und So 06.06.2010, 10:00-19:00
VMP 5, 0079
Wolfgang Schreiber/ Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF)
Kenntnisse über die Frage, wie Kriege beginnen, sollen es ermöglichen, den Ausbruch
von Kriegen zu verhindern. Das Seminar soll den Stand der Forschung zu dieser
Frage aus der Perspektive verschiedener Fachdisziplinen beleuchten. Im Zentrum
steht dabei die Untersuchung von Ursachen und Eskalationsprozessen. Daneben
sollen Fragen geklärt werden wie: Was überhaupt ist Krieg? Gibt es – vor dem
Hintergrund der Debatte über Neue Kriege – einen Wandel der Ursachen und Eskalationsprozesse?
1 st., Blockseminar
30.04.2010, 28.05.2010, 18.06.2010 jeweils 13:00-18:00
VMP 5, 4032
Farzaneh Zahed/ LL.M. International Law
We are going to study the meaning of peace in international human rights and the global human rights documents in which the right to peace has been stated and protected.
Further on we look at the approach of the international community to peace
building processes, as well as at the role of international organizations like the UN.
1 st., Blockseminar Do 27.05.2010 und So 04.07.2010, jeweils 10:00-18:00
Sed. 19, 115
Jakob Fehr/ Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen
Many modern theological approaches to early Christian literature – socio-literary, feminist,
ideological, liberationist readings as well as those stemming from the Jewish-
Christian dialogue – offer us insights into the social conditions of the early Jesus
movement. How did they express their commitment to love their enemies while
maintaining the integrity of their community life?
Seminar mit Kompaktteil
2st. Beginn: Do 08.04.2010, 18:00-20:00
VMP 5, 4032, zusätzl. Terminabsprache
Angelika Dörfler-Dierken/ Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr
Kirchentage waren in den letzten Jahren immer stark vom Thema Frieden geprägt. Das wird angesichts der weltpolitischen Lage und der Auslandseinsätze der Bundeswehr auch in diesem Jahr so sein. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München - 12. bis 16. Mai 2010 – soll dazu Feldforschung unter für Friedensarbeit relevanten Fragestellungen betreiben werden. Selbstständig arbeitende Teams, die nach Möglichkeit aus Studierenden der zivilen Uni HH und der Bundeswehr-Uni zusammengesetzt werden, suchen nach Antworten zu diesen Fragen.
2st. Seminar für Masterstudierende
Mo 16:15-17:45
Beginn: 12.04.2010
Ort siehe: STiNE
Michael Brzoska/ Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Das Angebot setzt sich aus vier Themenblöcken mit je drei Veranstaltungen zusammen: Naturwissenschaft und Ethik, Technik und Gesellschaft, Nachhaltigkeit und Ökonomie, Frieden und Internationales
Angesichts von gewaltsamen Konflikten, die an vielen Orten der Erde zuweilen auch zwischen Angehörigen verschiedener Religionsgemeinschaften stattfinden, werden in den interreligiösen Dialog große Hoffnungen gesetzt. In diesem Proseminar soll ein kritischer Blick auf die Annahme geworfen werden, dass interreligiöser Dialog per se zum Frieden beitragen kann.
Einführung in ethische Probleme im Zusammenhang mit Fragen von Krieg und Kriegsverhütung, sowie speziellere wissenschaftsethische Fragen in diesem Problembereich, die durch neuere technisch-naturwissenschaftliche Entwicklungen in der Rüstungsforschung entstanden sind.
Religionen können Dialog und wechselseitige Verständigung fördern, aber sie können auch auf Gewalt und Abgrenzung zielen und diese legitimieren. Das irritiert, denn eigentlich sollte Religion doch gerade Orientierung bieten für ein gelingendes Leben in Gemeinschaft. Reicht diese Orientierung also immer nur für die je eigene Gemeinschaft oder geht sie auch und gerade über die Grenzen der eigenen Glaubensgemeinschaft hinaus?