ZNF Nachrichten
Professor Dr. Martin Kalinowski ist Co-Convenor der Sitzung zu "Research and Development in Nuclear Explosion Monitoring" auf der Jahrestagung der European Geosciences Union
25.04.2012
Bereits im sechsten Jahr in Folge ist Prof. Martin Kalinowski (derzeit beurlaubt zur CTBTO in Wien) Co-Convenor der Sitzung zu "Research and Development in Nuclear Explosion Monitoring" auf der Jahrestagung der European Geosciences Union (EGU). Am 25. April wurden 12 mündliche Vorträge und 18 Poster präsentiert, darunter eines unter Beteiligung des ZNF Diplomanden Frederik Postelt zum Thema "Categorisation of nuclear explosions from legitimate radioxenon sources with atmospheric transport modelling".
Mehr Informationen
Verabschiedung von Professor Dr. Martin Kalinowski
22.03.2012
Am 15.03.2012 wurde Prof. Martin Kalinowski nach sechs Amtsjahren in der Funktion als Vorsitzender des ZNF Direktoriums verabschiedet. Er wird zum 1.04.2012 für drei Jahre die Position als Chief Section Capacity Building and Training bei der CTBTO-PrepCom in Wien bekleiden. Über die Vertretung der Professur in Hamburg wird voraussichtlich noch in dieser Woche entschieden.
Kooperationsabkommen mit ESARDA
09.03.2012
Das ZNF hat erreicht, dass die Universität Hamburg als erste Universität ein Kooperationsabkommen mit ESARDA (European Safeguards Research and Development Association) unterzeichnet hat und damit in dieses hochrangige europäische Forschungsnetzwerk aufgenommen wurde. Das ESARDA Steering Committee hat die Aufnahme im Oktober 2011 beschlossen. Sie wurde mit der jahrelangen intensiven Zusammenarbeit mit dem ZNF begründet. Martin Kalinowski wurde im Mai 2011 zum Vice Chairman der ESARDA Working Group on "Novel Approaches / Novel Technologies" gewählt.
72. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft
22.02.2012
Das ZNF hat das
Programm der 72. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) mit Themen der Friedensforschung anreichern lassen. Am Montag Vormittag, 5. März, wird es eine Sitzung zum Teststoppvertrag geben und in einer anderen gibt es Vorträge zur Verifikation des Nichtverbreitungsvertrags bei nuklearen Endlagern. Die Tagung findet an der Universität Hamburg vom 5. bis 8. März statt. Nähere Hinweise zur Tagung finden sich
hier.
Kuratoriumssitzung des ZNF 2012
20.01.2012
Am 20. Januar 2012 fand die Kuratoriumssitzung des ZNF statt. In Vertretung für den Präsidenten der Universität Hamburg, Prof. Dieter Lenzen, wurde sie vom Vizepräsidenten Prof. Siegfried Stiehl geleitet. Beeindruckend war das große Interesse am ZNF, das insbesondere an der hochrangigen Beteiligung aus allen Fakultäten deutlich wurde. Das Kuratorium konnte sich davon überzeugen, dass das ZNF trotz aller Stromschnellen und Veränderungsprozesse auf einem soliden Weg ist und gemeinsam mit dem IFSH und der Forschungsgruppe CliSec am KlimaCampus ein international hervorragendes Kompetenzzentrum für naturwissenschaftliche Friedensforschung bildet.
3. Workshop Wege aus der Gewalt - Februar 2012:
Kompetenz im Forschungsfeld Interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung in der Metropolregion Hamburg
29.12.2011
Nach den positiven Ergebnissen der bisherigen Workshops wollen wir im Februar 2012
erneut
zur Vorstellung aktueller Forschungsschwerpunkte und zukünftiger Forschungsinteressen
einladen.
Als Termin ist Freitag, 10. Februar 2012, im Gebäude Beim Schlump 83 vorgesehen.
Folgende Ziele verfolgen wir mit diesem Workshop:
- Interdisziplinärer Informationsaustausch über Forschungsinhalte und
Forschungsmethoden.
- Schaffung von mehr Transparenz über die in der Metropolregion Hamburg
durchgeführten und geplanten Forschungsvorhaben im Bereich Friedensforschung.
- Vernetzung verwandter Forschungsprojekte.
- Verständigung über mögliche weitere gemeinsame Aktivitäten.
Interessensbekundung:
Wir möchten Sie bitten, bis spätestens
6. Januar 2012 eine qualifizierte
Interessensbekundung (Abstract) abzugeben, zu welchem Thema Sie eine Präsentation
von 10 bis 15 Minuten zu Ihrem Forschungsschwerpunkt und Forschungsinteresse
vortragen möchten.
Call for Abstracts Workshop 2012
Programm und Book of Abstracts
ZNF wird Mitglied des EU Non-Proliferation Consortium
02.12.2011
Als sechste deutsche Forschungseinrichtung wird das ZNF in das internationale Netzwerk EU Non-Proliferation Consortium aufgenommen (
http://www.nonproliferation.eu/). Insbesondere darf das ZNF Wissenschaftler der Universität Hamburg benennen, die ihre besonderen Expertisen dem Netzwerk zur Verfügung stellen werden. Durch die Mitgliedschaft wird die Kompetenz des ZNFs in Fragen der Rüstungskontrolle und Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen auf europäischer Ebene besonders gewürdigt.
Das EU Non-Proliferation Consortium wurde 2010 auf Beschluss des Rates der Europäischen Union gegründet. Es soll als Netzwerk unabhängiger europäischer Forschungsinstitutionen und Think Tanks fungieren, die sich mit Sicherheitspolitik und Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen beschäftigen. Ziel der Vereinigung ist es, den politischen Dialog anzuregen und die Europäische Union in Fragen der Nichtweiterverbreitung zu beraten. Zurzeit umfasst das Konsortium 34 Mitglieder (Stand 11/2011) und wird organisatorisch von vier Institutionen (Fondation pour la recherche stratégique in Paris, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, International Institute for Strategic Studies in London, Stockholm International Peace Research Institute) getragen.

Trauer um Volker Rittberger
25.11.2011
Wir trauern um Prof. Dr. Volker Rittberger, der am 14.11.2011 verstarb. Seit 1976 wirkte er am Institut für Friedenspädagogik der Eberhard Karls Universität Tübingen (ift). Er gehörte dem Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) zehn Jahre lang bis Juli 2011 an war von 2003 bis 2010 dessen Vorsitzender. In dieser Funktion hat er die naturwissenschaftliche Friedensforschung bundesweit gefördert. Durch die Einrichtung der von der DSF über die ersten fünf Jahre geförderten Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftungsprofessur an der Universität Hamburg ist das ZNF mit ihm in engem Kontakt gewesen und wird seine Unterstützung und Ermutigung immer in Dankbarkeit erinnern.
Traueranzeige des ift |
Nachruf der DSF
Nuclear Abolition Forum
25.10.2011
On 21 October the Nuclear Abolition Forum: Dialogue on the Process to Achieve and Sustain a Nuclear Weapons-Free World was launched in New York, alongside the release of the inaugural edition of the Forum's periodic magazine.
The Forum contains a periodical and website to facilitate dialogue between academics, governments, disarmament experts and NGOs on key issues regarding the prohibition and elimination of nuclear weapons under a Nuclear Weapons Convention or package of agreements, as well as the process to achieving this.
Martin Kalinowski is co-author of the model Nuclear Weapons Convention and consultant to the Nuclear Abolition Forum.
Information (PDF) |
Website
Workshop zur Kooperation mit ägyptischen Universitäten
17.10.2011
Das ZNF veranstaltete am 7.-9. Oktober 2011 in Kairo einen Workshop zum Start von universitären Kooperationen mit Ägypten. Die Delegation von 15 Fachleuten aus Hamburg wurde vom ZNF geleitet. Aus Ägypten nahmen 20 Personen aus fünf Universitäten teil. Vereinbart wurde als erster Schritt ein Antrag an den DAAD auf Hochschulpartnerschaft zwischen der Universität Hamburg und einem Netzwerk von ägyptischen Universitäten unter dem Leitziel von Science Diplomacy zur Unterstützung von Friedensbildung und Demokratieentwicklung durch Wissenschaftskooperation mit Anwendungsfeldern in Klimaschutz, Energieentwicklung, Infektionsbekämpfung sowie forensischer Medizin durch wissenschaftliche Kooperation in Forschung und Lehre.
Vierte Nacht des Wissens in Hamburg
29.09.2011
Am Samstag, den 29. Oktober 2011, von 17.00 - 24.00 Uhr, findet in Hamburg die 4. Nacht des Wissens statt. Rund 45 Hochschulen, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen sind Teil dieses Events. Auch das ZNF macht mit!
Flyer |
Website
Das ZNF erreicht einen Meilenstein
28.08.2011
Am Freitag, 02. September 2011 um 14 bzw. 16 Uhr finden die Disputationen der beiden Doktoranden statt, die im Labor für ATTA (Atom Trap Trace Analysis) ihre Promotionsarbeit durchgeführt haben.
Disputation von Herrn Dipl.- Phys. Heiner Daerr zum Thema:
OPTISCHE SYSTEME UND KONZEPTIONEN FÜR DIE ULTRASPURENANALYSE VON KRYPTON-ISOTOPEN
Disputation von Herrn Dipl.- Phys. Markus Kohler zum Thema:
VAKUUM-ULTRA-VIOLETTE-LICHTQUELLE UND KONZEPTIONEN FÜR DIE ULTRASPURENANALYSE VON SELTENEN KRYPTONISOTOPEN
Ort: Beim Schlump 83, 20144 Hamburg Seminarraum 2/023.
Anschließend werden wir am selben Ort feiern. Sie sind alle ganz
herzlich eingeladen.

19.07.2011
Am 10. August 2011 finden am ZNF (Raum 2/023, 2. Stock, Beim Schlump 83, 20144 Hamburg) zwei Workshops statt.
Von 10:00 – 12:00 Uhr findet ein Workshop über ATHAM (Active Tracer High Resolution Atmospheric Model) und dessen Anwendbarkeit bei der Modellierung von Nuklearexplosionen statt.
Ein
weiterer Workshop über Nuklearwaffen und deren Abrüstung findet von 14:00 – 17:30 Uhr statt.
Beide Workshops finden im Rahmen der Severe Atmospheric Aerosol Events Konferenz statt.
Weitere Informationen.
Wir bitten um Anmeldung an
aerosol-events@uni-hamburg.de.
19.07.2011
Am 11. und 12. August veranstaltet das ZNF, MPI, KlimaCampus, CLISEC und KAUST eine Konferenz über Severe Atmospheric Aerosol Events. Die Konferenz findet im Institut für Meereskunde (Raum 22/023, Erdgeschoss, Bundesstraße 53, D-20146 Hamburg) statt.
Weitere Informationen.
05.07.2011
Yvonne Hinrichsen hat für ihren Aufsatz
"Fingerprinting of nuclear material for nuclear forensics" einen Preis gewonnen.
Alle ca. 60 Teilnehmer des diesjährigen
ESARDA Kurses Nuclear Safeguards and Non-Proliferation konnten sich an dem Aufsatzwettbewerb beteiligen. Eine Themenauswahl war vorgegeben. Die Autoren der beiden besten Aufsätze erhielten als Preis die Teilnahme am ESARDA Symposium 2011 in Budapest, ohne die Teilnahmegebühr in Höhe von 550 Euro und die Unterkunft zahlen zu müssen.
Yvonne Hinrichsen studiert an der Universität Hamburg Physik MSc und belegt das Ergänzungsfach Naturwissenschaft und Friedensforschung. Sie schreibt ihre Masterarbeit am ZNF.
Der nächste ESARDA Trainingskurs in Ispra (Italien) findet vom 26. - 30. März 2012 statt. Die Anmeldung wird bis zum 31. Dezember möglich sein.
ESARDA 2012 Kursplan (PDF, englisch) -
Weitere Informationen (englisch)
23.05.2011
Für die im letzten Jahr eingerichtete ESARDA Arbeitsgruppe zu
"Novel Approaches / Novel Technologies" wurde Martin Kalinowski am 20. Mai in Budapest
zum Vizevorsitzenden gewählt. ESARDA ist die European Safeguards Research and Development Association.
Im fünften Jahr in Folge hat Martin Kalinowski die Sitzung zu "Research and Development
in Nuclear Explosion Monitoring" auf der European Geosciences General Assembly
(Wien, 4.-8. April 2011) als Co-Convenor mitorganisiert.
Gerade erschienen ist der Call-for-papers für den begutachteten Spezialband
"Recent Advances in Nuclear Explosion Monitoring Volume II" als Sonderausgabe der Zeitschrift
Pure and Applied Geophysics (pageoph) [1].
Volume I wurde in 2010 publiziert und enthält vier Beiträge mit Autoren vom ZNF.
Vom 8.-10. Juni 2011 führt das Provisional Technical Secretariat for the CTBT Organisation
die Konferenz
"CTBT: Science and Technology 2011" in Wien durch. Martin Kalinowski ist eingeladen als Co-Convenor das Thema "Advances in sensors, networks, and observational technologies" zu betreuen.

02.05.2011
Das interdisziplinäre Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung der Universität Hamburg ist am 1. März nach fünf Jahren Arbeit in die etatisierte Finanzierung durch die Universität Hamburg übergegangen. Mit der Startfinanzierung durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) über 1,25 Millionen Euro ist dem ZNF die Integration in die Universität erfolgreich gelungen. Ein herausragendes Merkmal der noch jungen Institution ist die Verbindung aller sechs Fakultäten sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. So erklärt es sich, dass alle sechs Fakultäten an der Finanzierung des Zentrums beteiligt sind. Diese Konstellation ist einmalig an der Universität Hamburg. Am 8. März wurde die Übergabe im Kreis der Mitarbeiter, der Mitglieder der Gemeinsamen Kommission unter Beisein von Freunden und Unterstützern des Zentrums gefeiert.
29.04.2011
Berlin, 23. März 2011. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZNF besuchen den Bundestag.
Programmpunkte waren unter anderem ein Austausch mit den wissenschaftlichen Diensten des Bundestages sowie die Teilnahme an einer Plenarsitzung über den AWACS Einsatz in Afghanistan, der in Zusammenhang mit der deutschen Position zum Lybien Einsatz aus aktuellem Anlass diskutiert wurde. Im Anschluss daran war ein Gespräch mit Uta Zapf geplant. Uta Zapf (MbB) ist seit 1998 Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und daneben stellvertretende Sprecherin der Fraktionsarbeitsgruppe Außenpolitik. Im Vordergrund stand Input zu den Themen Unbemannte Flugobjekte (UVAs), Cyber War sowie die Review Conference zum BWÜ im Dezember 2011.
31.03.2011
Die Forschungsstelle Biologische Waffen und Rüstungskontrolle hat am 30.3. ihren 10. Activity Report veröffentlicht. Er fasst auf sechs Seiten die Aktivitäten der Bio-Gruppe des ZNF im letzten Jahr zusammen. Unter anderem enthält er Informationen zu laufenden und neuen Projekten, zu neuen Veröffentlichungen und zu Veranstaltungen, die die Bio-Gruppe 2010 organisiert oder mitorganisiert hat. Der Activity Report ist verfügbar unter
www.biological-arms-control.org.
03.03.2011
Am 28. Februar hat das ZNF seine neuesten Ergebnisse zu Krypton-85 als Indikator heimlicher Plutoniumproduktion bei der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) vorgestellt. Die Fachbeiträge wurden von Franziska Klingberg (jetzt bei der IAEO) und Simon Hebel (ZNF) gehalten. In der Auftragsarbeit im Rahmen des deutschen Unterstützungsprogramms für die IAEO wurde nachgewiesen, dass mit Luftproben an wenigen Standorten und über nur 24 Stunden eine Eingrenzung der potentiellen Quellregion auf wenige hundert Kilometer genau möglich ist. Die Kosten dafür sind deutlich niedriger als früher angenommen wurde. Die meteorologischen Berechnungen wurden in Zusammenarbeit mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien durchgeführt.
02.03.2011
Vom 24.Februar bis zum 2. März nahm der Leiter des ZNF als Vertreter der deutschen Delegation an der 36. Sitzung der CTBTO Working Group B teil. In dieser Arbeitsgruppe zum Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty (CTBT) werden technische Fragen verhandelt. Insbesondere nahm Martin Kalinowski an den Sitzungen der Radionuclide Expert Group teil. Er hat einen neuen Algorithmus vorgeschlagen, mit dem Messungen klassifiziert werden können, um zu differenzieren, ob ein Hinweis auf einen Kernwaffentest vorliegt oder zivile Quellen angenommen werden können. Der Vorschlag wurde von den Experten positiv aufgenommen und soll im Vergleich mit dem bisherigen Vorgehen getestet werden.
15.02.2011
Die Carl Friedrich von Weizsäcker-Friedensvorlesung
Friedensbildung wurde vom Fachbereich Physik mit einem zweiten Preis für gute Lehre ausgezeichnet. Die Vorlesung im Wintersemester 2010/11 wurde von 80 Studierenden aller Fakultäten und 70 Gasthörern besucht. Veranstalter waren Dr. Ulrike Borchardt (Institut für Politikwissenschaft) und Prof. Dr. Hartwig Spitzer (Fachbereich Physik und ZNF).
Es war die vierte Vorlesungsreihe der Carl Friedrich von Weizsäcker-Friedensvorlesungen.
Den 1. Preis für gute Lehre in der Kategorie Spezialvorlesung aufgrund der Evaluation durch den Fachschaftsrat Physik erhielt Prof. Götz Neuneck für die Vorlesung "Naturwissenschaftliche Beiträge zur Friedensforschung".
12.02.2011
Am 11.02. veranstaltete das ZNF gemeinsam mit dem IFSH zum zweiten Mal den interdisziplinären Workshop Wege aus der Gewalt. 120 Konfliktforscherinnen und -forscher wurden in die Räume Beim Schlump eingeladen, um in fünf Arbeitsgruppen aktuelle Projekte, geplante Themen und zukünftige Kooperationsideen zu diskutieren.
Die Resultate des Workshops sind vielfältig und vielversprechend: Neben direkt kommunizierten Kooperationsgesuchen zu einer Fülle an Themen wurde spontan auf intensive Zusammenarbeit zu einzelnen Themen beschlossen. Neu vorgestellt wurde eine große Anzahl an umfangreichen Projekten. Ich bin beeindruckt, welche Fülle an Projekten und Themen diese Gruppe hervorbringt, resümiert der Abteilungsleiter der Abteilung Forschung und Wissenschaftsförderung Harald Schlüter in der Abschlussrunde.
14.01.2011
Die Hamburger Friedens-und Konfliktforschung vernetzt sich: Im Januar 2011 geht eine gemeinsame Webpräsenz aller Hamburger Friedens- und Konfliktforscherinnen und -forscher auf den Seiten des ZNF an den Start.
Hamburg ist eine Hochburg der Friedens- und Konfliktforschung. Im Auftrag des Präsidiums hat das ZNF eine Datenbank erstellt, die derzeit 120 der auf diesem Gebiet forschenden Personen mit Ihren Arbeitsschwerpunkten darstellt. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher stammen aus allen sechs Fakultäten der Universität Hamburg sowie 14 weiteren Hamburger Institutionen und Arbeitsgruppen.
zur neuen Seite:
Friedens- und Konfliktforschung in Hamburg
04.01.2011
Am 4. Januar 2011 fand eine Sitzung des ZNF Kuratoriums unter Leitung von Prof. Dieter Lenzen (Präsident der Universität Hamburg) statt. Der zentrale Tagesordnungspunkt war eine erste Beratung der Evaluationsergebnisse, die im Auftrag der Universität Hamburg und der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) durchgeführt wurde. Der Bericht der externen Evaluationskommission wurde nach der Begehung am 20. September im Dezember 2010 vorgelegt und auf der Kuratoriumssitzung vom Vorsitzenden der Kommission, Prof. Gerald Kirchner vorgestellt.
Insgesamt ist die Begutachtung abgesehen von vorsichtigeren Einschätzungen in einigen Detailfragen zu einem positiven Ergebnis über die Leistungen der Stiftungsprofessur und des ZNF in den ersten fünf Jahren gekommen. Die Kommission hat für die Weiterführung des ZNF 18 Empfehlungen formuliert. In den folgenden Monaten werden die zuständigen Gremien der Universität Hamburg Stellungnahmen dazu formulieren und Beschlüsse vorbereiten.
Für Artikel aus den letzten Jahren besuchen Sie bitte unser
Archiv.