Der ZNF/IFSH Workshop "Wege aus der Gewalt. Vol. 4" findet am 8. Februar 2013 statt.
Anmeldeschluss ist der 31.01.2013.
Programm
9.15 - 10.00 Begrüßung durch Prof. Gerald Kirchner & Vorstellung
10.00 - 12.00: Arbeitsgruppen I
13.00 - 14.00 Vortrag von Prof. Uwe Voigt (Universität
Augsburg) zu Interdisziplinarität
14.00 - 14.30 Austausch zu Interdisziplinärer Lehre im Plenum (A. Redlich/M.Kohler)
14.45 - 16.45 Kleingruppen II

FOTO: LADDACH
Zuletzt leitete Gerald Kirchner im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
den Fachbereich »Strahlenschutz und Umwelt«. In dieser Funktion
verantwortete er im Jahr 2008 das Zustandekommen eines
Kooperationsvertrages mit der Universität Hamburg. Die Zusammenarbeit
beinhaltet die Bestimmung von radioaktiven Spurenstoffen zur Überwachung
von Umweltradioaktivität und des internationalen
Kernwaffenteststoppabkommens. Schwerpunkt ist die kontinuierliche
Überwachung der atmosphärischen Konzentration der radioaktiven
Edelgasisotope Krypton-85 und Xenon-133, die als Spaltprodukte in
Kernreaktoren und bei der Zündung von Spaltbomben entstehen. Gerald
Kirchner war Leiter des deutschen Labors in Freiburg, das die
atmosphärische Spurenstoffanalyse zur Überwachung des CTBT wahrnimmt.
Ein Forschungsschwerpunkt des ZNF behandelt ebenfalls die atmosphärische
Spurenanalyse, mit dem Ziel, geheime Aktivitäten bei der Produktion von
Plutonium entdeckbar zu machen.
Nach seinem Studium der Physik an der Universität Münster promovierte
Gerald Kirchner 1986 an der Universität Bremen im Bereich der
Reaktorphysik. Seine Habilitation erlangte er 1998, ebenfalls an der
Universität Bremen, für das Lehr- und Forschungsgebiet »Umweltphysik«
mit Forschungsarbeiten zur Dynamik natürlicher und künstlicher
radioaktiver Spurenstoffe in terrestrischen Ökosystemen. Neben seiner
Tätigkeit als Privatdozent leitete Kirchner bis 2001 die
Landesmessstelle für Radioaktivität des Bundeslandes Bremen und war
zudem Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK) und Vorsitzender des
Ausschusses Radioökologie der SSK.
Gerald Kirchner ist seit 2000 Mitglied der deutschen Delegation des United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomica Radiation (UNSCEAR).
Im Rahmen des Seminars zu Carl Friedrich von Weizsäcker hat Herr Dr. Hermann Rudolf Franz das ZNF besucht. Als jüngstes Gründungsmitglied der VDW und Mitglied der Carl Friedrich von Weizsäcker Gesellschaft e.V. "Wissen und Verantwortung" begleitete er den Lebensweg von CFvW.
| weiterOelrich war tätig für das Institute for Defense Analyses, Harvard’s Kennedy School of Government, das Congressional Office of Technology Assessment und die Defense Threat Reduction Agency. Er war Privatdozent an der Georgetown University und der Johns Hopkins University. Seit 2002 ist er bei der Federation of American Scientists (FAS).
Oelrich wird in seinem Vortrag auf die Geschichte des Konflikts eingehen und Schritte aufzeigen, wie der Konflikt aus der Perspektive der USA schrittweise entschärft werden könnte.
Veranstaltunsgort:
Universität Hamburg
Hörsaal J
Edmund-Siemers-Allee 1
Zeit: 19.00
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Die Tagung wird in der Universität Hamburg stattfinden. Unter anderem werden der VDW-Vorsitzende Prof. Dr. Ulrich Bartosch und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker unter den Rednern sein. Im Anhang finden Sie ein ausführliches Programm zur Tagung.
Er war Privatdozent an der Georgetown University und der Johns Hopkins University. Seit 2002 ist er bei der Federation of American Scientists (FAS). Oelrich wird bis Ende September als Gastprofessor des ZNF in Hamburg sein.
Während seines Aufenthalts wird Ivan Oelrich zwei öffentliche Vorträge in Hamburg halten, zu denen wir herzlich einladen.